Ganz nahe von Winterthur legten die Augustiner ab 1318 eine Einsiedelei an. Ein einfaches Gebäude, ein Altarraum und ein Wohnraum richtete sich Rinower aus Winterthur ein. Weitere Brüder schliessen sich ihm nach und nach an. Später wurde aus der verlassenen Einsiedelei ein kleines Kloster.

Niedergang

Der anfänglich lukrative Ablasshandel und Schenkungen konnten den üppigen Lebensstil der Chorherren immer weniger finanzieren. Die Konventsverwaltung trug mit ihrer Misswirtschaft das Ihre bei, so dass das Koster langsam zerfiel. Nach der Übertragung des Restbesitzes auf die regulierten Augustiner-Stifte war die Moral der Beerenberger angeschlagen. So versuchten sie 1484 unter Mitnahme von Geld, Reliquien und Kirchenkleinodien ins Ausland zu fliehen. Die Delinquenten konnten darauf hin gefasst werden. Die Schätze fanden im Kloster Töss ihre zweite Blüte. Mit der Reformation fand das Konvent dann endgültig das Ende und die letzten vier Chorherren durften sich mit einer Rente verabschieden.

Zufahrt

Von Wülflingen erreicht man die Ruine am besten zu Fuss. Bei der Ruine hat es eine schöne Grillstelle und Platz zum Verweilen.

 

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