13 beeindruckende Natur- und Kulturdenkmäler aus der Vorzeit sind die Stationen eines Wanderweges. Findlinge und erratische Blöcke haben sich in der letzten Eiszeit aus dem Wallis mit dem Rhonegletscher bis an den Jurasüdfuss in Solothurn abgelagert. Die Megalithen sind beeindruckend und stecken voller Geheimnisse.

Hintergrund

Kultisch-Religiöse Blöcke reihen sich an astronomisch ausgelegte Megalithen. Die einzelnen Stationen sind kommentiert und spannend beschrieben. Der Wald und die Landschaft tun ihr Übriges, der Vergangenheit nah zu kommen.

Was es alles zu entdecken gibt der Reihe nach: Rütschelisteine oder Kindlisteine sind Steine, von denen Frauen mit Kinderwunsch herunterrutschten, um ihren Wunsch zu erfüllen. Astronomisch ausgelegte Steine sind nach den grossen Mondwenden ausgerichtet. Gnappsteine sind zu Urzeiten in Bewegung gebracht worden, um als Orakelsteine und Opferplätze zu dienen. Steinkreise dienten unterschiedlichen kultischen Zwecken. Die Schalensteine sind Zeugen menschlicher Schleifarbeit und wurden religiös eingesetzt.

All das ergibt einen erlebnisreichen Ausflug nach Solothurn.

Natur und Religion

Weder ein abstrakter Gott noch etwas wie eine Götterwelt dürfte in der Steinzeit das Transzendentale befruchtet haben. Vielmehr war es die Natur, die der Mensch heiligte. Himmel, Erde, die Natur und das Leben waren die konkreten Heiligtümer. So waren die Naturbeobachtung und die Wunder der Natur vom Sonnenaufgang und -untergang bis in die Jahreszeiten Objekt der Bepreisung. Der Tod war nicht das Ende, sondern der Übergang in ein neues Leben.

Zufahrt

In St. Niklaus hat es Parkplätze, von denen aus der Weg gut gekennzeichnet ist.

 

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