Die Burg Laudegg, auch bekannt als Burg Laudeck, erhebt sich majestätisch über der Gemeinde Ladis im Bezirk Landeck in Tirol. Als restaurierte Burgruine thront sie auf einem steilen Schieferfelsen am Fuße der imposanten Samnaungruppe, stolz über dem Oberinntal.
 
Die Burg Laudegg ist ein faszinierendes Zeugnis vergangener Zeiten und zieht Besucher mit ihrer beeindruckenden Lage und ihrer Geschichte in ihren Bann. Von den Höhen der Burg aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf das malerische Oberinntal und die umliegende Berglandschaft. Es ist ein Ort, der die Vorstellungskraft anregt und einen in vergangene Epochen entführt.
 
Die restaurierte Burgruine ist ein beliebtes Ziel für Geschichtsinteressierte und Naturbegeisterte gleichermaßen. Während man die steilen Wege zur Burg hinaufsteigt, kann man sich vorstellen, wie einst Ritter und Burgfräulein über die Zinnen schauten und das umliegende Land überblickten. Die Burg Laudegg erzählt Geschichten von vergangenen Schlachten, glanzvollen Festen und dem Leben im Mittelalter.
 
Heutzutage dient die Burg Laudegg als Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen. Besucher können die Ruinen erkunden, die historische Atmosphäre spüren und sich von der Schönheit der umliegenden Natur verzaubern lassen. Es ist ein Ort der Begegnung von Geschichte und Gegenwart, der Besucher aus nah und fern anzieht und ihnen die Möglichkeit bietet, in vergangene Zeiten einzutauchen.
 
Die Burg Laudegg ist ein wahrhaft beeindruckendes Juwel inmitten der Tiroler Landschaft, das die Besucher mit seiner Pracht und seiner Geschichte fesselt. Ein Besuch der Burg verspricht nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern auch eine unvergleichliche Aussicht auf die majestätische Bergwelt Tirols und das idyllische Oberinntal.

Hintergrund

Der Wohnturm wurde im Frühmittelalter erbaut und 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg diente als Verwaltungssitz des Oberen Gerichts (Gericht Laudeck) bis zum 17. Jahrhundert, als der Sitz nach Ried im Oberinntal verlegt wurde. Im Jahr 1406 wurde die Burg während des Appenzeller Bauernaufstands niedergebrannt und zusammen mit der Vorburg Burg Steinegg zerstört. In den folgenden Jahren wurden nur die notwendigsten Reparaturen durchgeführt. Unter Kaiser Maximilian I. wurde die Burg teilweise wieder ausgebaut, jedoch wurden zugesagte Geldmittel nicht bewilligt. Ab 1551 residierte der Pfleger von Laudeck im Schloss Sigmundsried, und die Burg wurde nur noch als Lager oder Waffendepot genutzt. Die Pflegschaften Laudegg und Naudersberg wurden von Johann Freiherr von Spaur für eine Pfandsumme von 25.000 Gulden erworben. Im 17. Jahrhundert wurden erneute Restaurierungsversuche unternommen, aber der Bau blieb desolat und verfiel endgültig mit der Aufgabe der Pflegschaftsgerichte. Ab 1964 begann die teilweise Restaurierung der Burg, die sich heute in Privatbesitz befindet. Sie kann jedoch im Juli und August einmal wöchentlich besichtigt werden.

Zugang

Die Burg ist nicht zugänglich.

Ähnliche Artikel