Der letzte Überrest des Sumpfgebietes zwischen Walensee und Zürichsee ist ein wahres Naturidyll. Im Frühjahr, Sommer und Herbst sind es die ornitologischen Schauspiele, im Winter die klirrend schöne Landschaft, die die Besucher anlockt.

Fauna und Flora

Während zu Beginn vor allem die Lachmöven im Zentrum des Schutzinteressen standen, gilt das Kaltbrunner Riet heute als wichtiges Rückzuggebiet für viele gefährdete Pflanzen und Tierarten. Als Ramsar-Schutzgebiet, Flachmoor und Amphibienlaichgebiet hat es nationale Bedeutung. Heute umfasst das Schutzgebiet mit Möventeich, Entensee und Zweiersee eine Fläche von 50 Hektaren.

Das wütende Heer 

Ein Bauernsohn besuchte seine Braut. Der Weg führte über Felder und Wiesen nahe von Kaltbrunn. Der Bursche redete sich alle Furcht aus und wählte zur Heimkehr absichtlich die Mitternachtstunde vom Donnerstag auf den Freitag. Aber einmal und nicht mehr! Über ihm entstand ein Geräusch und Gelärm, als ob unzählige Vögel ihn verfolgten. Auch der Hut wurde ihm vom Kopfe geschlagen. Eiligen Laufes verliess er die Stelle und kam so mit heiler Haut davon.

Wer das wütende Heer hört, soll sich nicht nach ihm umwenden, jedenfalls nicht mit einer blossen Wendung des Kopfes; sonst hat er eine gefährliche Geschwulst oder gar eine schwere Krankheit zu erwarten. Wer sich wenden will, der wende den ganzen Körper.

Zugang

Von Uznach her gibt es einige Parkplätze, von denen man zu Fuss um den Riet spazieren kann. Die Beobachtungstürme am Möventeich und Entensee und die Plattform am Zweiersee erlauben immer wieder interessante Entdeckungen. Die permanente Ausstellung in der Riethütte wird mit jährlich wechselnden Beiträgen aus der Region ergänzt.

 

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