Auf dem Chilchberg zwischen Buonas und Risch befindet sich versteckt im Wald ein Kraftort der besonderen Art. Niemand weiss so richtig, woher die Steinreihe stammt. Sind es Megalithen oder Grenzsteine aus dem Mittelalter?

Hintergrund

Die perfekt L-förmige Steinreihe besteht aus 220 massiven Steinblöcken. Die Steine stammen aus der Zeit des Rückzugs des Reussgletschers, als die in Risch liegen geblieben sind. Doch wann die Steine von Menschenhand in die bestehende Ordnung gebracht wurden, ist ein Rätsel. Es ranken sich zahlreiche Legenden um die "Kultstätte".

240 mal 60 Meter sind ein beeindruckendes Ausmass der Steinanlage. Die meisten Steine sind dabei unbearbeitet. Bei einigen sind aber in die Steine getriebene Löcher zu entdecken. Ein natürlicher Ursprung der Anlage ist damit auszuschliessen. Daran lässt sich aber auch erkennen, dass die Anlage nicht vor der Eiszeit zu datieren ist. Auch wenn es Keramikfunde aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Nähe gab und es Hinweise auf die Neuzeit oder das Mittelalter gibt, hält sich auch die Hypothese, dass die Steine jungsteinzeitlicher Datierung sind. Schlussendlich bleiben alle Deutungsversuche offenen Ausgangs.

Zugang und Aktivitäten

Von Buonas geht es zu Fuss Richtung Risch und an der Rischerstrasse in Richtung des letzten Bauernhofes von Buonas zum Wasserreservoir. Direkt am Waldrand findet man die Steinreihe mit etwas Suchglück. Die wunderbare Sicht auf den Zugersee entschädigt alle, denen das Glück nicht hold war.

 

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