Südlich von Lenzburg steht der 1974 erbaute Esterliturm. Aus 19 Betonrohrelementen errichtet ragt er heute 48 Meter in die Höhe und eröffnet einen Ausblick im Süden bis zum Hallwilersee und in die Alpen, im Norden bis in den Jura und den Schwarzwald.

Das Pestmannli

Viele Sagen und Legenden ranken sich um Schloss Lenzburg und das Städtchen. Eine ist die vom Pestmannli: Das unheimliche Wesen soll einst Krankheit und Verderben über Lenzburg gebracht haben. Das Pestmannli mit seiner gelben Pergamenthaut soll einst durch die Gassen Lenzburg gezogen sein und die Häuser mit Kreuzen gekennzeichnet haben. Einst hat ein kleines Mädchen das Männlein in der Rathausgasse spätabends angetroffen und es gebeten mit seinen Untaten aufzuhören. Gegen einen Kuss liesse es sich besänftigen, meinte die krumme Gestalt. Doch als das Mädchen den grässlichen Atem des Pestmannlis roch, wich es aus und rannte davon. Noch in derselben Nacht sei in Lenzburg die Pest abermals ausgebrochen und habe so wild wie nie zuvor gewütet. Die erste Tote war das mutige Mädchen, das sich dem Mannli entgegengestellt hatte.

Zugang

Von Egliswil ist der Turm in gut einer halben Stunde zu Fuss zu erreichen.

 

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