Die Burg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von den Freiherren von Sax erbaut. In einer unsicher datierten Urkunde aus dem Kloster Pfäfers aus dem Jahr 1219/20 wird die Burg Clanx erstmals genannt. Aufständige Appenzeller Bauern lösten mit der Zerstörung 1401 die Appenzeller Freiheitskriege aus.

Von der Ruine erstreckt sich gegenüber das Alpsteinmassiv in einem spektakulären Format und wirkt zum Greifen nah. Genau da spielte sich folgende Geschichte ab.

Di vestreute Appezölle Hüüsli

Der grosse, tapfere Riese Sänti wohnte im Säntisgebiet. Sein Bett lag im Weissbachtal, sein Kissen auf der Eglisalp. Dort wo er seine Ellbogen in die Erde drückte, entstand der Seealpsee. Sein Essen trug er gleich Handvoll von den Herden der Rheintaler Bauern und vom Bodensee ins Weissbachtal. Auf der Suche nach einem Happen im Montafon gefielen ihm die dortigen kleinen Häuschen ganz besonders. Ungestüm füllte er seinen Sack mit den Häuschen. Ein gewiefter Bauer, der mit im Sack des Riesen landete, öffnete mit seiner Sense die Naht und der Riese verlor Haus um Haus. Zornig warf der Riese seinen Sack über den Kamm ins Toggenburg, wo auch noch ein paar Häuschen liegen blieben. Da fiel ihm erst auf, wie schön das angerichtete Werk aussah. So liess er die verstreuten Häuschen, wo sie waren. Noch heute staunen die Leute, wenn sie die Häuschen im Appenzellerland so verteilt sehen.

Zugang

Im Gais Dorf rechts abbiegen in die Gaiserstrasse in Richtung Appenzell. Dieser Strasse bis zum Weiler Sammelplatz folgen. Hier parkieren, oder kurz nach Sammelplatz rechts in die Lehnstrasse einbiegen, dann wiederum rechts auf die Mendleweid wechseln und nach 250 Metern links auf die Weesenstrasse. Nach weiteren 450 Metern geradeaus weiter auf der Burgstockstrasse, die zum Hof «Burg» führt. Ab hier ist die Burg in 5 Min. zu Fuss erreichbar.

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